Frage: Wie sicher ist eigentlich Online Banking?

• Bigbank, den 31. Januar 2019

Sicher Online Banking Bigbank

"Online-Banken bieten meist attraktivere Konditionen für Zinsen auf Spareinlagen."

Wie sicher ist eigentlich Online Banking?

Das Internet verändert alles. Man kann gemeinsam mit Kollegen aus Bangkok an einem Projekt arbeiten, seinen Wocheneinkauf in der Mittagspause bestellen oder das Fotoalbum aus dem letztem Urlaub mit der Familie teilen. Man hat die ganze Welt in der Hosentasche, 5,8 Zoll, Apple. All das schafft Zeit, eben auch für analoges.

Die Bankgeschäfte online über den privaten Laptop oder aus der Hosentasche zu erledigen, verspricht ebenfalls Erleichterung. Man muss nicht mehr zur Bank beziehungsweise zum Bankautomaten fahren und kann jede Kontobewegung auch noch Monate und Jahre später nachvollziehen – ganz ohne Blätterberge von Kontoauszügen. Nebenbei bieten reine Online-Banken auch meist attraktivere Konditionen für Zinsen auf Spareinlagen oder niedrigere Kontoführungsgebühren.

Doch obwohl das Online-Banking für die meisten Menschen längst zum Alltag geworden ist, gibt es Sorgen über Unsicherheiten – und das nicht ganz zu Unrecht: Immerhin steigt die Anzahl von Cyber-Straftaten laut Berichten des Bundeskriminalamts stetig an. Die Aufklärungsquote lag 2017 in Deutschland bei gerade einmal 40 Prozent. Die Dunkelziffer dürfte höher liegen, denn so manche digitale Straftat wird nicht gemeldet oder erst gar nicht erst bemerkt. Kein Wunder also, dass Menschen gerade dort besonders sensibel sind, wo die wirtschaftlichen Folgen besonders groß sein könnten: Bei Ihren Ersparnissen.

Risiken muss man aktiv entgegentreten

Die Sorgen beim Online-Banking komplett zu leugnen, wäre falsch. Genau wie beim analogen Bankgeschäft gibt es gewisse Risiken, auf die man aber reagieren kann. Beim analogen kann einem jemand am Bankautomaten über die Schulter gucken. Kreditkarten können kopiert werden. Man kann den Kontoauszug mit den persönlichen Daten in der Bank liegen lassen. Nicht immer wird dieser, wie vorgesehen, in den Nachttresor geworfen. Zum Schutz hält man die Hand über das Eingabefeld, nutzt Automaten mit grünem Eingabeschlitz oder steckt die Auszüge direkt in die Tasche.

Genauso kann man auch beim Online-Banking die Risiken durch Pishing-Mails, Trojaner und Co. minimieren. Die Bigbank leistet ihren Anteil, indem sie die Verbindung zwischen sich und dem Kunden vollständig verschlüsselt. Damit wird ein Auslesen des Datenverkehrs durch unbeteiligte Dritte verhindert. Um sicherzustellen, dass kein Unbefugter Zugriff auf die Online-Umgebung erlangt, hat die Bigbank eine Reihe von simplen – aber sehr effektiven – Maßnahmen eingeführt: Inaktive Sitzungen schließen sich automatisch und für die Nutzung des Online-Bereichs muss man sich immer authentifizieren – doppelt, mit Pin und mTan. Trotz der automatischen Beendigung empfehlen wir Kunden, sich nach Ablauf einer Sitzung immer zu vergewissern, dass Sie sich über den Button „Ausloggen“ abgemeldet und das Browserfenster geschlossen haben.

"Obwohl das Online-Banking für die meisten Menschen längst zum Alltag geworden ist, gibt es Sorgen über Unsicherheiten."

Um als Kunde seinen Teil zu leisten, sollte man darauf achten, immer eine aktuelle Firewall auf dem Rechner zu haben. Die neuesten Sicherheitsupdates der Firewall und des Betriebssystems runterzuladen ist essentiell. Verwenden sollte man am besten nur den eigenen Rechner und nach jeder Sitzung oder wenn man den Platz verlässt, ist es wichtig, sich auszuloggen und den Browser zu schließen. Außerdem sollte man nur verschlüsselte Internetverbindungen benutzen, sprich: Vermeiden Sie möglichst, sich in öffentlichen W-Lan-Netzwerken in Ihre Online-Banking-Umgebung einzuloggen! Links in E-Mails sollte man nicht anklicken und generell gilt der Grundsatz, dass die Bank niemals per E-Mail oder am Telefon nach dem Passwort oder anderen sensiblen Daten fragt.

Auch die Verwendung eines sicheren Passworts verringert das Risiko, negative Erfahrungen mit dem Online-Banking zu machen. Die Bigbank leitet einen dabei an: Das Passwort muss 6 bis 30 Zeichen haben. Mindestens eines davon muss ein Großbuchstabe, eines ein Kleinbuchstabe und eines eine Zahl sein. Sonderzeichen sind nicht erlaubt und alle 6 Monate muss man das Passwort ändern. Loggt man sich 60 Tage nicht ein, muss man das Passwort auch ändern.

5 Faustregeln, die Sie bei der Erstellung Ihres Passwortes beachten sollten:

  1. Vermeiden Sie Passwörter, die 1-zu-1 im Duden aufzufinden sind und verwenden Sie keine personenbezogene Daten wie Name oder Geburtsdatum
  2. Übernehmen Sie nicht Beispiele für „besonders sichere“ Passwörter, die Ihnen beispielsweise bei einer Google-Suche vorgeschlagen werden
  3. Variieren Sie bestmöglich bei der Art der Zeichen: Groß- und Kleinbuchstaben und Zahlen
  4. Vermeiden Sie wiederkehrende Muster wie „777LLLLL2222“ und verzichten Sie auf Zahlenreihenfolgen wie „123“
  5. Nutzen Sie verschiedene Passwörter für verschiedene Webseiten

Und selbst für den Fall, dass es einen Angreifer trotz all dieser Sicherheitsmaßnahmen doch einmal unbefugt Zugriff auf einen Bigbank-Account erlangen sollte: Die Bigbank überweist Einlagen grundsätzlich nur auf ein Konto zurück, dessen IBAN-Nummer auf den Namen des Kunden beziehungsweise Endbegünstigter ist. Jedes Bigbank-Konto ist daher mit einem festen Referenz-Girokonto der Wahl des Kunden verknüpft. Dieses Referenzkonto wird bei Tätigung einer neuen Festgeldeinlage festgelegt – und ist nach Ablauf der Laufzeit eines Festgeldvertrages Ziel der Rücküberweisung.

Da auch die beste Software niemals 100-prozentig vor Angriffen von innen und außen geschützt sein kann, arbeitet die Bigbank eng mit Experten für Cyber-Security zusammen – inklusive verantwortungsvollen Hackern. Die hauseigene Abteilung für Informationssicherheit hat dafür eine Richtlinie zur verantwortungsbewussten Offenlegung erstellt, in welcher der Umgang mit potenziellen Sicherheitslücken geregelt wird: Wer in guter Absicht und Konformität mit diesem Regelwerk eine Sicherheitslücke entdeckt und diese an security@bigbank.eu meldet, muss keinerlei rechtliche Schritte von der Bigbank erwarten. Im Gegenteil: Die Bank verpflichtet sich, die Sicherheitslücke in aktiver Zusammenarbeit innerhalb von 90 Tagen zu schließen. Die gleiche Frist hat sich übrigens auch Google mit seinem Projekt Zero gesetzt.

Die Vorteile in vollen Zügen genießen

Auch wenn einzelnes im ersten Moment vielleicht lästig erscheint, hilft es effektiv das eigene Geld zu schützen. Beachtet man die Ratschläge, kann man die Vorteile des Online-Bankings in vollen Zügen genießen und hat so mehr Zeit für Sachen, die man wirklich gerne in seiner Freizeit tut. Analog, digital, ganz wie man mag. Und sollte doch einmal etwas mit den Kontobewegungen nicht stimmen, ist die Bigbank der erste Ansprechpartner.

Diesen Artikel weiterempfehlen:
Facebook Twitter LinkedIn

Einloggen