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BIGBANK
Über die BIGBANK
Die BIGBANK ist ein international tätiges Finanzunternehmen aus Estland, das sich auf die Vergabe von Verbraucherkrediten und Termineinlagen spezialisiert hat. Sitz des 1992 gegründeten Unternehmens ist die im Osten des Landes gelegene Stadt Tartu. Vorstandsvorsitzender ist seit 2003 Targo Raus. Die Bank unterhält Filialen in den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie in Finnland und Spanien. In diesen Ländern können Kunden die Dienstleistungen der BIGBANK auch über das Filialnetz der Post oder rund um die Uhr per Internet- oder Telefonservice in Anspruch nehmen. In Deutschland ist das Unternehmen seit August 2009, in Österreich seit Februar 2010 als reine Online-Bank aktiv. Hier bietet es seinen Kunden als grenzüberschreitende Dienstleistung Festgeldverträge mit Laufzeiten von zwölf bis 60 Monaten oder sechs, sieben und zehn Jahren sowie attraktiven Zinskonditionen an.
Die Tätigkeit der BIGBANK wird von der estnischen Finanzinspektion beaufsichtigt (Sakala 4, Tallinn 15030, Estland; Tel: +372 6680 500).
Über Estland:
Estland ist der nördlichste der drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen. Das Land wird im Norden und Westen von der Ostsee, im Osten von Russland und im Süden von Lettland begrenzt. Mit circa 45.000 Quadratkilometern Fläche ist Estland etwas kleiner als Niedersachsen. Hauptstadt der etwa 1,35 Millionen Einwohner zählenden parlamentarischen Republik ist Tallinn.
Seit dem Jahr 2004 ist Estland sowohl Mitglied der Nato als auch der Europäischen Union. Am 01. Januar 2011 hat das Land als 17. Staat der Eurozone den Euro eingeführt, wovon weitere Impulse für die wirtschaftliche Erholung des Landes ausgehen dürften. Nach Jahren kontinuierlichen Wachstums („Baltischer Tiger“) mit teils zweistelligen Steigerungsraten des Bruttoinlandproduktes (BIP) war auch Estland Anfang 2008 im Zuge der weltweiten Finanzkrise in die Rezession gerutscht. Dank enormer Kraftanstrengungen hat sich die Wirtschaft aber erholt und befindet sich wieder auf Wachstumskurs. Auch die strengen Kriterien für die Einführung des Euro konnte Estland erfüllen: Mit einer Staatsverschuldung von zuletzt 6,6 Prozent des BIPs (Deutschland: 83,2 Prozent) gehört Estland insgesamt zu den Ländern Europas mit den solidesten Finanzen. Diese Solidität wird auch durch die gesetzliche Vorgabe gestärkt, dass Banknoten und Münzen im Umlauf sowie die Guthaben der Geschäftsbanken bei der Estnischen Zentralbank stets durch Gold und Fremdwährungsguthaben gedeckt sein müssen. Auf diese Weise wird faktisch ein nahezu ausgeglichenes Budget erzielt. Zwischen 1993 und 2007 wies das Land sogar fast in jedem Jahr Haushaltsüberschüsse aus.
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